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Arbeiten - wie ich es will | Startseite

Was will ich arbeiten? Was kann ich gut? Was brauche ich dafür? Und wer hilft mir weiter?

Viele Menschen mit Behinderung stellen sich genau diese Fragen. Oft bekommen sie keine Antworten, nicht weil es an Motivation, Ideen oder Fähigkeiten fehlt, sondern weil die passenden Bedingungen für eine Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt oft fehlen.

Deshalb sind Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weiterhin unterrepräsentiert. Viele arbeiten stattdessen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Doch diese bieten nur wenige Berufe zur Auswahl und lassen keinen Raum für eigene berufliche Wünsche.

 

Unser Ziel ist mehr Selbstbestimmung bei der Berufswahl

Das Projekt „Arbeiten wie ich es will!“ (AWIEW) setzt sich für eine inklusive und gerechte Arbeitswelt ein. Ein Team aus Forscher:innen, Wissenschaftler:innen und Menschen mit Behinderung entwickelt ein neues digitales Tool. Das Tool hilft dabei, eigene Stärken zu erkennen, persönliche Berufswünsche zu berücksichtigen und den Unterstützungsbedarf zu erfassen. Auf dieser Grundlage können klare nächste Schritte für den eigenen Berufsweg geplant werden.

 

Das Ergebnis gibt Orientierung, macht Mut und öffnet neue Chancen für den Beruf.

AWIEW leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr Inklusion und Teilhabe in unserer Gesellschaft. Denn eine Arbeitswelt, in der alle Menschen ihre Talente einbringen können, ist eine stärkere und gerechtere Arbeitswelt für uns alle.

 

Gefördert für mehr Teilhabe

Das Projekt läuft über fünf Jahre und wird aus Mitteln des Ausgleichsfonds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert (§ 41 Abs. 1 Satz 6 SGB IX).

Aktuelles

Auszeichnung: exzellent:Bildung 2026, Leipzig

Am 12. März 2026 wurde unser Projekt „Arbeiten – wie ich es will!“ in der Kategorie exzellent: Bildung mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des You can! Fachkongresses für Inklusion im Arbeitsleben im Congress Center Leipzig statt.

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Eine Workshopreferentin erklärt engagiert den Interviewbot vor Teilnehmenden an einem Tisch im Seminarraum.

Workshop: You Can!, Leipzig

Jill Backs, Joline Düring und Mara Vöcking stellen am 12. März 2026 auf der You can!, dem neuen Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben in Leipzig, die drei Module des digitalen Tools vor.

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Vortrag: IFO-Tagung, Bremen

Im Rahmen der 39. Jahrestagung der Inklusionsforschung (IFO), die vom 18. bis 20. Februar 2026 an der Universität Bremen unter dem Leitthema „Forschung – Haltung – Aktivismus? Inklusionsforschung zwischen Bildungsutopie und Systemkonformität“ stattfand, nahm die Sozialforschungsstelle (SFS) der TU Dortmund mit dem Projekt „Arbeiten – wie ich es will!“ (AWIEW) am SymposiumPlus zur Beruflichen Orientierung teil.

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Förderung

In Kooperation mit

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